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Neuperlach Utopia, München

2016

Städtebauliches Studentenprojekt,

Lehrstuhl für Bauen im Bestand 

TU München

Neuperlach ist ein seit 1967 auf der „grünen Wiese“ erbauter Stadtteil im Südosten Münchens. Sie entstand damals aus der Wohnungsknappheit und gilt bis heute als eine der größten deutschen Satellitenstädte.

Die Architektur der 60er und 70er Jahre war unter anderem vom Brutalismus geprägt.

 

Zur Nachverdichtung der Wohnlandschaft, siehe es unser Konzept vor, die ausdrucksstarken Formensprache  und das Material Beton in den heutigen Kontext neu zu interpretieren.

Aus Bauplatzmangel unseres Grundstücks, bauen wir an ein bestehendes Nachbargebäude an und bewusst in die Höhe eines Wohnhochhauses

Inspiriert von Shizuoka Broadcasting Centre (1970) des japanischen Architekten Kenzo Tange, werden vordimensionierte  Wohnmodule rund um einen freistehenden, zentralen Erschließungskern gegliedert. Um eine Privatsphäre zu schützen werden diese mit 120° achsmistig um den Kern angeordnet und je nach Geschoss unterschiedlich verdreht. 

Typologisch wird die Großwohnsiedlung durch kompaktere funktionale Wohneinheiten unseres Hochhauses ergänzt.  Diese lassen sich nach Bedarf mittels des flexiblen Systems modulübergreifend erweitern. Dank der Höhenlage besteht freie Sicht auf die umliegende Alpenlandschaft.

 

Statisch wird das 18 geschössige Hochhaus durch einen massiven Stahlbetonkern getragen. Die Geschossdecken der Module entstehen dagegen in Stahlleichtbauweise und werden durch diagonale Stahlstreben gezogen. Diese charakterisieren das Innenbild der Wohnungen. Zur Aussteifung der Fassade dienen die Innenpfosten als geschossübergreifende Vierendeelträger. Die mit Promatiert ummantelten gewährleisten den Brandschutz. .